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DAAD-Förderprogramme

Um den immer intensiver werdenden akademischen Austausch zwischen Deutschland und Kolumbien auf eine breitere und nachhaltigere Basis zu stellen, suchen kolumbianische Universitäten vermehrt Kooperationsmöglichkeiten auf institutioneller Ebene. Dazu haben sie in den letzten Jahren neue Internationaliserungsstrategien entwickelt und insbesondere die International Offices deutlich professionalisiert und personell aufgestockt. Deutschland hat man dabei als eines der Schwerpunktländer identifiziert, mit dem man noch enger kooperieren möchte. Im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern gibt es bisher noch relativ wenige Hochschulkooperationen (Stand Juni 2015: 143 binationale Kooperationen nach Auskunft der HRK), obwohl die Voraussetzungen dafür sehr günstig sind.

Deshalb zielt die Strategie des DAAD in Kolumbien darauf ab, gezielt die zahlreichen Förderungsmöglichkeiten zur institutionellen Kooperation zu bewerben. Eine Auswahl dieser Programme, die in Kolumbien besonders nachgefragt werden, finden Sie hier:

1. Praxispartnerschaften: Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der Hochschulausbildung in Entwicklungsländern, damit sie den Anforderungen des Arbeitsmarktes besser Rechnung trägt, zur Wirtschaftsentwicklung beiträgt und dem „Brain Drain“ entgegenwirkt. Durch das Programm soll der Praxisbezug in den Studiengängen erhöht und das wirtschaftsorientierte Profil der Hochschulen in Entwicklungsländern verbessert werden. Dies wird durch die aktive Beteiligung der deutschen und lokalen Wirtschaft erreicht.



2. Bachelor Plus: Ziel des Programms ist die Einrichtung vierjähriger Bachelorstudiengänge, in denen Studierende einen einjährigen Auslandsaufenthalt absolvieren und dadurch eine besondere interdisziplinäre und/oder berufsbefähigende Qualifikation erwerben.



3. Projektbezogener Personenaustausch PROCOL DAAD-COLCIENCIAS: Ziel des Programms ist die Intensivierung der Kooperation zwischen kolumbianischen und deutschen Forschergruppen, die gemeinsam an einem spezifischen wissenschaftlichen Vorhaben arbeiten. Ein besonderes Gewicht liegt dabei auf der Fortbildung und Spezialisierung des wissenschaftlichen Nachwuchses.


4. Fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern: Angestrebt wird die Verbesserung und Erweiterung der Lehre in den Partnerländern sowie Strukturbildung und Kapazitätsentwicklung an der Partnerhochschule.

5. Transnationale Bildung:
a. Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland: Das Programm verfolgt das Ziel, deutsche Hochschulen beim Aufbau von Bildungsangeboten im Ausland zu unterstützen. Dadurch wird ein weiterer Beitrag zur Internationalisierung der deutschen Hochschulen und des Wissenschaftsstandorts Deutschland geleistet.

b. Stärkung und Exzellenz durch Profilbildung: Das Programm verfolgt das Ziel, deutsche Hochschulen bei der Profilierung ihrer unternehmerisch ausgerichteten und bereits implementierten transnationalen Bildungsangebote durch den qualitativen Ausbau (u.a. Stärkung des Deutschlandbezugs, Entwicklung neuer Lehrkonzepte) und/ oder die Zusammenführung von Studienangeboten (Ausbau der vorhandenen Angebote zu eigenständigen Fakultäten oder Kollegs) zu unterstützen. Dadurch wird ein Beitrag zur Förderung der Attraktivität und damit der Nachhaltigkeit von TNB-Projekten geleistet. Dies stärkt die Internationalisierung der deutschen Hochschulen und des Wissenschaftsstandorts Deutschland.

c. Förderung binationaler Hochschulen: Das Programm verfolgt das Ziel, den Wissenschaftsstandort Deutschland durch eine qualitativ hochwertige und international sichtbare deutsche Lehre und Forschung an Leuchtturmprojekten im Ausland zu stärken. Dazu tragen deutsche Hochschulen mit ihrem Engagement in binationalen Hochschulen entscheidend bei. Dieses Engagement erhöht zugleich die Kapazität für die exzellente Ausbildung ausländischer Absolventen als Partner für die Wissenschaftskooperation mit Deutschland.



6. Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaften: Im Fokus steht die Entwicklung dauerhafter Kooperationen zwischen ausländischen und deutschen Hochschulen durch beidseitigen Studierenden- und Dozentenaustausch.

7. Integrierte internationale Studiengänge mit Doppelabschluss: Ziel des Programms ist es, einen integrierten internationalen Doppelabschlussstudiengang mit einer oder mehreren ausländischen Partnerhochschule/n zu entwickeln und/oder zu etablieren.


8. PAGEL - Partnerschaften für den Gesundheitssektor in Entwicklungsländern: Die nachhaltige Stärkung des Gesundheitswesens in Entwicklungsländern durch Curriculums- und Kapazitätsentwicklung, die Rückkehrförderung sowie die Betreuung von Alumni und die Bildung fachlicher Netzwerke werden als Ziele verfolgt.

9. DIES - Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern: Das Programm hat die Verbesserung des Managements universitärer Strukturen und Ressourcen zur Stärkung der Internationalisierung und die Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zum Ziel.

Weitere DAAD-Programme finden Sie hier:
https://www.daad.de/laenderinformationen/kolumbien/kooperationen/de/5394-alle-foerderprogramme-auf-einen-blick/